
Pädagogik mit Haltung.
Beziehung mit Wirkung.
Was Kinder wirklich wachsen lässt? Haltung, die man spürt – und Menschen, die sie ernst nehmen. Unsere Haltung ist kein Konzept – sie ist ein Versprechen an jedes Kind, gesehen, gestärkt und begleitet zu werden.
In jeder Sentiris-Einrichtung gibt es ein eigenes Konzept – entwickelt vor Ort, angepasst an den Lebensraum der Kinder.
Und doch gibt es etwas, das uns alle verbindet: Die Haltung, mit der wir Kinder begleiten. Diese Haltung ist kein Leitbild an der Wand. Sie ist spürbar. Jeden Tag. In jeder Situation: „Du bist gut so, wie du bist.“ Kinder sollen diesen Satz nicht hören – sie sollen ihn erleben. Denn wir glauben: Wer sich angenommen und wertgeschätzt fühlt, wächst.
Entwickelt Mut. Neugier. Vertrauen. Und beginnt, sich selbst etwas zuzutrauen.
Bildung, die bewegt
Unsere Angebote zeigen Kindern ihre Stärken – und begleiten sie auf dem Weg zu: Selbstwirksamkeit, Mitbestimmung und Eigenverantwortung. Dabei schaffen wir Räume, die klar strukturiert und zugleich offen genug sind, um zu wachsen. Denn was Kinder wirklich weiterbringt, sind keine Arbeitsblätter sondern Beziehungen, Vertrauen und die Freiheit zur Entwicklung.
Haltung, die trägt
Unsere Teams geben Sicherheit – durch verlässliche Bindung, durch echtes Interesse, durch Respekt. Sie geben Freiheit – für Spiel, für Entfaltung, für Persönlichkeit. Und sie begegnen jedem Kind als das, was es ist: eine eigenständige, kompetente Persönlichkeit mit dem Recht auf Anerkennung, Förderung und Mitgestaltung.
Unser innerer Satz
Wenn wir in einem Satz sagen müssten, was unsere Haltung ausmacht, dann vielleicht so: Du bist stark. Du kannst etwas – vertrau dir. Du hast Einfluss auf dein Leben. Wir begleiten dich. Wir vertrauen dir. Wir schätzen dich.
Bildung beginnt im Alltag – und im Vertrauen

Frühkindliche Bildung ist kein Stundenplan. Sie passiert mitten im Leben – im Spiel, im Gespräch, im Miteinander. Sie ist kein Programm, sondern ein Prozess: ständig, lebendig, echt. Wir verstehen Bildung als eine aktive Auseinandersetzung mit der Welt –ausgehend von dem, was Kinder mitbringen: Erfahrungen, Eindrücke, Fragen und Ideen. Kinder sind für uns keine Objekte von Erziehung. Sie sind Akteur:innen ihrer eigenen Entwicklung. Sie forschen, probieren, fragen, bewegen sich – und eignen sich so die Welt an: mit Neugier, mit Kreativität, mit Beziehung. Damit das gelingt, braucht es Erwachsene, die nicht alles vorgeben sondern begleiten, stärken und vertrauen. Ein Gegenüber, das da ist. Echt. Verlässlich. Offen.
Bildung ist Beziehung Bildung geschieht am besten in einem Dreiklang aus Kind, Fachkraft und Familie – in einer Beziehung, die von Vertrauen, Wertschätzung und gegenseitigem Respekt getragen ist. Wir schaffen Räume, in denen Kinder entdecken, ausprobieren, erleben und dabei spüren: Ich kann was. Ich darf was. Ich zähle.
Das ist unser Kern – egal wo und egal wann
Das, was Kinder bei uns jeden Tag erleben: Beziehung auf Augenhöhe, echtes Vertrauen und Räume, in denen sie wachsen können. Beziehung vor Methode, Haltung vor Konzept. Weil Kinder Menschen sind – und keine Projekte.

Beziehung vor Methode –
weil Bindung der Anfang von allem ist

Stärken stärken – weil Vertrauen wächst, wo man etwas zutraut

Mitbestimmung ermöglichen –
weil Kinder eine Stimme haben

Selbstwirksamkeit fördern –
weil Kinder mehr können, als man denkt

Sicherheit durch Struktur –
weil Freiheit Halt braucht

Lernen mit Sinn und Gefühl –
weil echtes Lernen unter die Haut geht
Gesetzliche Grundlagen & Bildungsverständnis
Die pädagogische Arbeit in unseren Einrichtungen basiert auf einem klaren gesetzlichen Rahmen, der uns Orientierung und Sicherheit gibt – für Kinder, Familien und Fachkräfte. Grundlage unserer Arbeit ist das Kinderbildungsgesetz (KiBiz NRW) in der jeweils gültigen Fassung, das Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII), §§ 22–26 – Abschnitt „Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege“ sowie die Bildungsgrundsätze des Landes Nordrhein-Westfalen. Unsere tägliche Arbeit orientiert sich an den zehn Bildungsbereichen des Landes NRW. Sie bilden die Grundlage für ganzheitliche Förderung – individuell, altersgerecht und lebensnah.
Die zehn Bildungsgrundsätze:
1. Sprache und Kommunikation
2. Körper, Gesundheit und Ernährung
3. Soziale und interkulturelle Bildung
4. Bewegung
5. Musisch-ästhetische Bildung
6. Religion und Ethik
7. Mathematische Bildung
8. Naturwissenschaftliche und technische Bildung
9. Ökologische Bildung
10. Medien
Diese Bereiche fließen nicht als „Schulfächer“ in unseren Alltag ein, sondern als lebendige Themen, die in Spielen, Gesprächen, Projekten und Alltagssituationen erfahrbar werden.
Zentral für unsere Arbeit sind die UN-Kinderrechte. Ihre Umsetzung ist für uns kein pädagogisches Extra – sondern gelebte Haltung. Dazu gehören u. a.: das Recht auf Gleichbehandlung, das Recht auf Bildung & Teilhabe, das Recht auf Gesundheit & Fürsorge, das Recht auf Spiel, Freizeit & Ruhe, das Recht auf gewaltfreie Erziehung, das Recht auf Mitbestimmung & Beteiligung, das Recht auf Achtung der Persönlichkeit & Würde, das Recht auf Förderung bei Behinderung & Beeinträchtigung. Diese Rechte prägen unser Miteinander – im Umgang mit Kindern, Familien und im Team. Denn jedes Kind hat ein Recht darauf, gehört, gesehen und gestärkt zu werden.
Fünf Grundlagen. Ein pädagogischer Kompass.
Unsere pädagogische Arbeit wird von fünf klaren Prinzipien geleitet – jeden Tag, an jedem Ort. Sie geben uns Richtung, Orientierung und Haltung im Miteinander mit Kindern.
Partizipation
mitreden, mitgestalten, mitentscheiden
Partizipation ist bei uns kein Projektthema – sondern pädagogischer Alltag.
Wir nehmen Kinder ernst. Von Anfang an. Ihre Gedanken, Wünsche und Sichtweisen sind nicht „niedlich“ – sie sind bedeutungsvoll. Ob beim Frühstück, beim Spielen, beim Aufstellen von Regeln oder in echten Kinderkonferenzen: Kinder dürfen bei uns mitreden, mitgestalten und mitentscheiden – immer im Rahmen dessen, was sie verstehen und tragen können. Denn Mitbestimmung ist für uns keine freundliche Geste.
Sie ist ein Recht.
Inklusion:
für uns selbstverständlich
Jedes Kind ist einzigartig. Mit Stärken, mit Herausforderungen, mit einer ganz eigenen Geschichte. Für uns heißt Inklusion: Hinsehen. Verstehen. Ermöglichen. Wir fördern Kinder so, wie es ihre individuelle Lebenssituation braucht – nicht nach Schema, sondern mit Herz und Haltung. Dabei denken wir Inklusion nicht als Extra oder Sonderfall.
Sie ist Teil unseres Alltags. Immer. Überall. Denn echte Teilhabe beginnt dort, wo jedes Kind spürt: Ich gehöre dazu. So wie ich bin.
Wertschätzung und Stärkung:
weil jeder Mensch zählt.
Für uns ist klar: Jeder Mensch hat den gleichen Wert.
Unabhängig von Herkunft, Religion, Einschränkungen, sexueller Orientierung oder Weltanschauung. Wir sehen Kinder nicht durch Defizite – sondern durch ihre Potenziale.
Wir stärken, was da ist. Und wir helfen ihnen, zu erkennen, was in ihnen steckt: Mut. Kreativität. Empathie. Kraft. Denn wer sich angenommen und gesehen fühlt, kann wachsen – im eigenen Tempo, auf dem eigenen Weg.
Chancengleichheit:
mehr als ein Prinzip
Für uns zählt nicht, wo ein Kind herkommt – sondern wo es hinwill. Wir fördern jedes Kind individuell und ganzheitlich, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Denn echte Bildungsgerechtigkeit beginnt dort, wo alle die gleichen Möglichkeiten bekommen, sich zu entfalten – mit ihren Stärken, Träumen und Potenzialen. Was uns dabei leitet? Würde. Vielfalt. Respekt. Jeden Tag.
Vorurteilsbewusste Erziehung: Vielfalt sehen, Haltung zeigen
Kinder wachsen in einer Welt voller Unterschiede auf – und voller Bilder darüber, was „normal“ ist. Wir nehmen das nicht hin. Wir machen es bewusst. Bei Sentiris nutzen wir Vorurteile als Anlass zur Reflexion – bei uns selbst, im Team, im Alltag. So erkennen wir Diskriminierung, benennen einseitige Perspektiven – und setzen bewusst etwas dagegen. Denn: Vielfalt ist keine Herausforderung. Vielfalt ist ein Schatz. Wir fördern Anerkennung, Akzeptanz und Gemeinsinn – und ermutigen Kinder, sich und andere wertzuschätzen, so wie sie sind. Interkulturelle Kompetenz ist bei uns kein Modul – sie ist Haltung.
Ein paar Fakten – so arbeiten wir vor Ort
Struktur, Qualität und ein starkes Team: Unsere Kitas verbinden das Beste aus Fachlichkeit, Alltagstauglichkeit und echtem Engagement. Hier bekommst du Zahlen, Konzepte und Köpfe – aber immer mit Herz.

Gruppenstruktur:
altersgerecht & bedarfsgerecht

Ernährung:
gemeinsam, bewusst, gesund

Unser Team:
mit Haltung, Herz & Rückhalt

Qualität bei Sentiris:
weil gute Kita kein Zufall ist

Betreuungszeiten:
flexibel, bedarfsorientiert, familiennah

Kinderschutz & Kindeswohl:
unsere höchste Verantwortung
Gruppenstruktur:
altersgerecht & bedarfsgerecht
Unsere Kitas arbeiten mit den drei Gruppenformen nach KiBiz NRW – das heißt:
Wir betreuen Kinder in altersgerechten Gruppen, die auf ihre Entwicklungsphase abgestimmt sind:
Gruppe I: Kinder von 2 Jahren bis zur Einschulung
Gruppe II: Kinder unter 3 Jahren
Gruppe III: Kinder von 3 Jahren bis zur Einschulung
In unseren Einrichtungen achten wir darauf, dass die Gruppen strukturiert, aber lebendig sind – mit festen Bezugspersonen, klaren Abläufen und viel Raum für Individualität. In unserer Großtagespflege betreuen wir Kinder bis zum dritten Lebensjahr – in einer kleineren, familiären Umgebung mit besonders viel Nähe und Verlässlichkeit.
Ernährung:
gemeinsam, bewusst, gesund
Gutes Essen macht nicht nur satt – es verbindet, stärkt und vermittelt Wertschätzung. Deshalb ist Ernährung bei Sentiris mehr als Versorgung – sie ist Teil unseres Alltags. Alle Kinder, die 35 oder 45 Stunden bei uns betreut werden, nehmen am gemeinsamen Mittagessen teil. Wir achten auf eine gesunde, ausgewogene und kindgerechte Ernährung, die sich an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) orientiert. Wir arbeiten mit regionalen Cateringanbietern, die frische und abwechslungsreiche Mahlzeiten liefern – und dabei auch auf Nachhaltigkeit achten. In jeder Kita gibt es zusätzlich ein tägliches Frühstücksbuffet, das von unseren hauswirtschaftlichen Mitarbeitenden liebevoll vorbereitet und gemeinsam mit den Kindern und dem Team gestaltet wird. So lernen Kinder Wertschätzung für Lebensmittel, Selbstständigkeit und Freude am gemeinsamen Essen. Und ganz klar:
Besondere Ernährungsbedürfnisse, kulturelle Gewohnheiten oder Allergien werden selbstverständlich berücksichtigt. Denn: Essen verbindet – und soll sich für alle gut anfühlen.
Unser Team:
mit Haltung, Herz & Rückhalt
Unsere pädagogische Arbeit lebt von den Menschen, die sie täglich gestalten:
kompetente, engagierte Fachkräfte, die mit Kindern arbeiten, Beziehungen aufbauen und Bildung ermöglichen. Die Sentiris gGmbH stellt sicher, dass in allen Einrichtungen der sogenannte „2. Wert“ des Personalschlüsselseingehalten wird – damit Kinder nicht nur betreut, sondern wirklich begleitet werden können. Damit sich unsere Teams auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können, werden sie unterstützt durch:
eine zentrale Verwaltung mit Sitz in Halver
hauswirtschaftliche Kräfte für Verpflegung & Ordnung
Reinigungsteams und Haustechniker, die für saubere und funktionale Räume sorgen
Auch die Einrichtungsleitungen werden anteilig vom Gruppendienst freigestellt – damit sie führen können, ohne sich zu zerreißen.
Qualität bei Sentiris: weil gute Kita kein Zufall ist
Entwicklung fördern – Haltung stärken
Interne und externe Fortbildungen, Workshops und Fachtage gehören zum festen Bestandteil unseres Jahresplans. Wir organisieren Supervisionen, Coachings und Reflexionsformate – individuell und im Team. Die pädagogische Fachberatung von Sentiris begleitet die Einrichtungen eng, alltagsnah und auf Augenhöhe.
Auch die Fachberatung des Jugendamts Märkischer Kreis steht unterstützend zur Seite.
Qualität sichtbar machen – gemeinsam weiterentwickeln
Qualität ist kein Zustand, sondern ein Prozess.
Deshalb setzen wir auf ein transparentes Qualitätsmanagement, das regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird:
Regelmäßige Teamtreffen, Entwicklungsgespräche & Steuerungsrunden mit Träger, Fachberatung und Verwaltung
Ein funktionierendes Beschwerdemanagement, das offen, lösungsorientiert und wertschätzend arbeitet
Eltern-, Kinder- und Mitarbeitendenbefragungen über das externe Qualitätssystem TOPKITA
Jährliche interne Audits, um Stärken zu sichern und Verbesserungspotenziale konsequent zu nutzen
Bei Sentiris ist Qualität kein Label –sie ist eine Haltung.
Eine Haltung, die fragt: Was brauchen Kinder – und was brauchen die Menschen, die für sie da sind? Daran arbeiten wir. Jeden Tag.
Betreuungszeiten: flexibel, bedarfsorientiert, familiennah
In all unseren Einrichtungen bieten wir folgende Betreuungsmodelle an:
25 Stunden pro Woche
35 Stunden pro Woche – mit geteilter Öffnung
35 Stunden pro Woche – als Blocköffnung
45 Stunden pro Woche
Die konkreten Öffnungszeiten der jeweiligen Kita richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf der Familien vor Ort – denn Kita muss zum Leben der Menschen passen, nicht umgekehrt. Auch die Anzahl und Verteilung der Schließtage (maximal 27 pro Kindergartenjahr laut KiBiz NRW) wird in Abstimmung mit dem Elternbedarf und dem Team festgelegt – transparent, frühzeitig und familienfreundlich.
Flexible Öffnungszeiten: weil Familien verschieden sind
Nicht alle Familien leben im 9-bis-5-Modell – und wir wissen das.
Deshalb bieten wir in unseren Einrichtungen neben den klassischen Öffnungszeiten auch flexible Lösungen, die sich am echten Alltag von Eltern orientieren. Dazu gehören zum Beispiel:
Randzeiten: Betreuung vor 07:00 Uhr oder nach 16:30 Uhr35 Stunden pro Woche
Betreuung in Ferienzeite: abgestimmt auf Arbeitszeiten & Urlaubsplanung
Wochenendangebote: wenn familiäre oder berufliche Umstände es erfordern
Diese Angebote sind kein Standard, sondern lösungsorientierte Reaktion auf konkrete Bedarfe vor Ort – immer in Abstimmung mit Eltern, Team und Träger. Denn:
Gute Betreuung passt sich an – nicht umgekehrt.
Kinderschutz & Kindeswohl: unsere höchste Verantwortung
Das Wohl der Kinder steht bei Sentiris an oberster Stelle – nicht nur auf dem Papier, sondern im pädagogischen Alltag, in unseren Haltungen und in jedem Handgriff.
Strukturen, die Sicherheit geben
Jede Sentiris-Einrichtung verfügt über eine eigene Kinderschutzbeauftragte, die regelmäßig fortgebildet wird und im Alltag ansprechbar ist.
Eine „insoweit erfahrene Kinderschutzfachkraft“ (ISEF) steht allen Mitarbeitenden als kompetente Ansprechpartnerin für Beratung und Begleitung zur Verfügung.
Sentiris ist aktiv in den regionalen Arbeitskreisen zum Kinderschutz im Märkischen Kreis vertreten – wir denken Kinderschutz systemisch und vernetzt
Konzepte, die tragen
Die Grundlage unserer Schutzarbeit bilden zwei zentrale Konzepte:
das Sentiris-Kinderschutzkonzept und das Sentiris-Gewaltpräventionskonzept. Beide definieren klare Standards für Prävention, Intervention und den professionellen Umgang mit Nähe, Distanz und Grenzachtung – sowohl im Alltag als auch im Verdachtsfall.
Verpflichtung, die greift
Alle Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen (gesetzlich vorgeschrieben) und zusätzlich die „Sentiris Selbstverpflichtung“ unterzeichnen – ein klares Bekenntnis zu einem achtsamen, transparenten und grenzachtenden Umgang mit Kindern.
Diese Selbstverpflichtung regelt u. a. den sensiblen Umgang mit Nähe & Distanz, den Schutz vor Übergriffigkeit und Grenzverletzung und die Pflicht zur Beobachtung, Dokumentation und Weitergabe im Sinne des Kindeswohls.
Haltung braucht Wissen
Unsere pädagogischen Fachkräfte nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen zum Thema Kinderschutz & Kindeswohl teil. Denn wir sind überzeugt:
Nur wer wach, reflektiert und geschult ist, kann Kinder wirksam schützen.
Kooperation: weil Kita mehr ist als ein Haus mit Kindern
Wir wissen: Starke Bildung braucht starke Verbindungen.
Deshalb ist Sentiris im Märkischen Kreis eng vernetzt – mit Menschen, Einrichtungen und Partner:innen, die unsere Arbeit bereichern und verstärken.
Unser Netzwerk umfasst:
Vereine und Initiativen vor Ort
Kirchengemeinden und kulturelle Akteure
medizinische und therapeutische Fachstellen
Schulen, Beratungsstellen und Familienzentren
sowie weitere Institutionen im Bereich Jugendhilfe & Bildung.
Diese Kooperationen machen es möglich, Kinder ganzheitlich zu begleiten – über unsere Kitatür hinaus.
Engagement auf Landes- & Bundesebene
Auch über den Kreis hinaus bringen wir uns aktiv ein: die Sentiris gGmbH ist Mitglied im Deutschen Kitaverband – für starke frühkindliche Bildung in freier Trägerschaft und unser Geschäftsführer engagiert sich als Mitglied im Fachbeirat von TopKita – dem bundesweiten Qualitätssystem für Kindertageseinrichtungen.

Beziehungen
Bei Sentiris steht nicht der Plan im Mittelpunkt – sondern der Mensch. Kinder brauchen keine perfekten Abläufe, keine starren Programme oder pädagogischen Gimmicks.
Sie brauchen Menschen, die sie wirklich sehen. Die zuhören, begleiten, da sind – echt und verlässlich. Wir arbeiten beziehungsorientiert, weil wir wissen: Beziehung ist die Grundlage für Entwicklung, Vertrauen und Wachstum. Methoden sind wichtig –aber sie wirken nur, wenn vorher die Verbindung da ist. Beziehung ist kein Mittel zum Zweck. Sie ist der Anfang von allem.

Stärken stärken
Bei Sentiris schauen wir nicht auf das, was fehlt sondern auf das, was da ist. Wir sehen Kinder nicht durch die Brille von Defiziten, sondern durch die Linse ihrer Potenziale, Interessen und Fähigkeiten. Denn Entwicklung beginnt dort, wo jemand dir etwas zutraut. Wo dir jemand sagt: „Ich sehe dich. Ich glaube an dich.“ Wir geben Kindern den Raum, genau das herauszufinden:Was kann ich gut? Was begeistert mich? Was macht mich aus? Wir stärken das, was Kinder stark macht – von Anfang an

Mitbestimmung ermöglichen
Kinder werden bei uns nicht nur gefragt – sie werden gehört. Denn Mitbestimmung ist kein pädagogisches Extra, sondern fester Bestandteil unseres Alltags. Ob beim Morgenkreis, beim Mittagessen oder bei der Gestaltung von Räumen und Regeln:
Kinder erleben bei uns, dass ihre Meinung zählt. Dass sie Dinge verändern können. Dass sie Einfluss haben. Wir geben ihnen Raum, Entscheidungen zu treffen – altersgerecht, echt und konsequent. Denn nur wer mitbestimmen darf, lernt Verantwortung, erlebt Selbstwirksamkeit und wächst im Vertrauen. Partizipation bedeutet für uns: Kinder gestalten mit – nicht nebenbei, sondern mittendrin.

Selbstwirksamkeit fördern
Kinder sind nicht die Zielgruppe unserer Pädagogik sie sind aktive Gestalter:innen ihrer eigenen Entwicklung. Deshalb ermutigen wir sie, Entscheidungen zu treffen.
Eigene Wege zu gehen. Sich auszuprobieren – auch wenn’s mal holprig ist. Denn nur, wer handeln darf, erlebt: Ich kann etwas verändern. Ich habe Einfluss. Ich zähle. Wir begleiten Kinder dabei, Verantwortung zu übernehmen, ihre Meinung zu vertreten und für sich einzustehen –vom Alltag im Gruppenraum bis zum großen Kita-Projekt. Selbstwirksamkeit ist kein Zufall. Sie entsteht dort, wo Erwachsene zutrauen statt kontrollieren, begleiten statt belehren

Sicherheit durch Struktur
Kinder brauchen Abenteuer aber sie brauchen auch Anker. Bei Sentiris schaffen wir klare Strukturen und verlässliche Abläufe, die Orientierung und Sicherheit geben. Nicht, um Kinder zu begrenzen sondern um ihnen den Freiraum zu geben, den sie wirklich nutzen können. Erst wer sich sicher fühlt, kann mutig sein. Klare Räume, feste Bezugspersonen, wiederkehrende Rituale: Das alles schafft einen Rahmen, in dem Kinder sich ausprobieren, wachsen und frei entfalten können. Unsere Strukturen sind kein Korsett –
sie sind das Fundament, auf dem Entwicklung möglich wird.

Lernen mit Sinn und Gefühl
Lernen ist bei Sentiris kein Auswendiglernen sondern Erleben, Erforschen, Erfühlen.
Wir verbinden Herz, Kopf und Hand und schaffen Räume, in denen Kinder mit allen Sinnen entdecken, was die Welt bewegt – und was sie selbst bewegt. Lernen wird dann bedeutsam, wenn es Sinn macht und sich gut anfühlt. Kinder brauchen Erfahrungen, die haften bleiben weil sie echt sind, nah dran, spürbar. Wir schaffen Gelegenheiten, die emotional berühren und kognitiv fordern, die handlungsorientiert sind und innere Bilder entstehen lassen. Denn Lernen mit Sentiris heißt: Nicht bloß verstehen –sondern verankern. Im Kopf, im Herz und fürs Leben.
Wir setzen Menschen in Szene. Sentiris.
© Sentiris gGmbH 2025
